Dienstag, 23. Februar 2016

Rezension zu "Elias und Laia" - Sabaa Tahir





Cover:
Es hat mich wirklich umgehauen und war ausschlaggebend für den Kauf, weil das mystische und geheimnisvolle Feeling, was dieses Cover ausstrahlt, einfach "Hier!" gebrüllt hat. Es passt wirklich zum Inhalt, sodass ich es nachdem ich es beendet hatte sogar noch schöner und faszinierender fand als vorher.

Inhalt:
Die Welt, in die uns die Autorin entführt, ist wirklich etwas spezielles meiner Meinung nach. Mich hat die Welt der Gegensätze zwischen den Menschen... und die Folgen von menschlicher Machtsucht in den Bann gezogen. Die Geschichte von Lara und Elias sprüht nur so vor Grausamkeit, Unterdrückung aber auch Rebellion. Der Hintergrund der Geschichte sowie der Handlungsstrang haben mich wirklich überzeugt und mitgerissen. Jedoch erst nach einigen Seiten. Man schlüpft anfangs in das junge Mädchen Laia, was mir persönlich sehr schwer fiel, da ich mich mit ihr nur schwer identifizieren konnte und einige unlogische Dinge ins Auge fielen, darunter vor allem ihr manchmal mangelnder Mut und dann ihr plötzlicher Übermut. Ganz im Gegensatz erschien mir die Figur des Elias grandios. eine Junge, der zur grausamsten Gewalt erzogen wurde aber seine gutmütige Seele über alle Schrecken hinweg bewahrte. Deswegen muss ich sagen, dass Elias wirklich derjenige war, der mich in der Geschichte hielt. Was Saab Tahir mit der Figur der Kommandantin geschaffen hat ist mehr als erstaunlich, denn für mich war sie geradezu eine neue Dolores Umbridge. Die Autorin bezieht neben der Welt der Menschen auch die Welt des Übernatürlichen durch die Dachinns, Kuhle, etc. mit ein. Dies fand ich von der Idee her sehr gut aber an manchen Stellen schwierig zu fassen beziehungsweise vorzustellen, da es wie aus dem nichts kam, was mich etwas überrumpelte.

Schreibstil:
Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr angenehm. Er lässt sich gut lesen und erreicht auch eine gute Vorstellung der Handlung. Jedoch hat mir manchmal bei Beschreibungen etwas gefehlt, wovon ich nicht mal genau sagen kann, was es ist, sodass ich ihn als gut beurteilen würde aber leider nicht mehr.

Fazit:
Meiner Meinung nach ist das Buch nicht für jeden was. Es beinhaltete viel Grausamkeit, was für mich kein Problem war und es auch auf gewisse Weise spannend und erschreckend machte, da ich den Nervenkitzel liebe. Denjenigen, die das nicht gern haben, rate ich davon ab. Allen anderen kann ich sagen, es ist eine lohnenswerte Geschichte, die ich gerne gespannt verfolgt habe und bei der ich am Lesen auch viel Spaß hatte. Ich finde jedoch, es hätte in der Umsetzung mehr aus dieser Idee herausgeholt werden können.

Gewinnspiel


GEWINNSPIEL

Mit diesem Blind-Date wollen wir uns für die bisherigen 201 Likes bedanken :) Wir haben so viel Spaß daran, euch mit unserer Seite zu erfreuen und wollen euch natürlich auch Gewinnspiele nicht vorenthalten!

Bedingungen: 
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Das war's!

Das Gewinnspiel geht bis zum 07. März 2016 23:59 Uhr!
Der Gewinner wird am folgenden Tag per Zufallsprinzip ausgewählt. Facebook hat auch mit diesem Gewinnspiel nichts zu tun .Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden und für Verlust auf dem Postweg wird keine Haftung übernommen. Teilnehmen darf jeder über 18 Jahre und wer das Einverständnis seiner Eltern hat.
Wir wünschen euch ganz viel Glück!

Donnerstag, 18. Februar 2016

Wem kannst du noch vertrauen?

Heut ist es mal wieder so weit: Eine neue Rezension! Doch diesmal ist es eine Trilogie von Ursula Poznanski, die mich gefesselt hat und deshalb möchte ich sie euch auf keinen Fall vorenthalten!



Rezension Trilogie: "Die Verratenen", "Die Verschworenen", "Die Vernichteten"

"Die Verratenen", Band 1:

Sie ist beliebt, privilegiert und talentiert. Sie ist Teil eines Systems, das sie schützt und versorgt. Und sie hat eine glänzende Zukunft vor sich – Rias Leben könnte nicht besser sein.
Doch dann wendet sich das Blatt: Mit einem Mal sieht sich Ria einer ihr feindlich gesinnten Welt gegenüber und muss ums Überleben kämpfen. Es beginnt ein Versteckspiel und eine atemlose Flucht durch eine karge, verwaiste Landschaft.
Verzweifelt sucht Ria nach einer Erklärung, warum ihre Existenz plötzlich in Trümmern liegt. Doch sie kann niemandem mehr vertrauen, sie ist ganz auf sich allein gestellt.

"Die Verschworenen", Band 2:

In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann.

Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit, im wahrsten Sinn des Wortes, ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet.
Doch dann wird Sandor Clanfürst, und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, entgegen ihrer ursprünglichen Absicht gemeinsam mit Aureljo in die Sphären zurückzugehen.

"Die Vernichteten", Band 3:

Nun kennt Ria das schreckliche Geheimnis, den Grund dafür, dass der Sphärenbund sie töten wollte. Trotz widriger Umstände macht sie sich auf den Weg, um die drohende Katastrophe zu verhindern und das Leben von Clans und Sphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass es fast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher an Verschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem übertrifft.


Cover:

Als ich die Bücher zum ersten Mal in der Hand hielt hat mich das Cover nicht sofort überzeugt, da es nicht so spektakulär ist, wie es bei anderen Büchern der Fall ist. Allerdings lässt dieses Cover sehr viel Spielraum für eigene Ideen und Vorstellungen und deshalb weckt es eine Mischung aus Verwirrung und Neugier, welche doch zum Kauf überzeugt!

Inhalt:

Ich habe mich in diese Bücher verliebt!! Ursula Poznanski hat es geschafft mich in eine Welt in der Zukunft zu entführen, die mich nicht mehr losgelassen hat! Die Hauptperson Eleria, welche eine Studentin an der besten Akademie des Sphärenbundes ist, passt perfekt. Durch ihren offenen und kommunikativen Charakter war sie für mich wie eine Freundin, die ich schon lange kenne.....Auch deshalb ein weiterer Pluspunkt für diese Trilogie!
Eleria bekommt durch Zufall ein Gespräch mit, in dem sie erfährt, dass sie und vier weitere Studenten exekutiert werden sollen. Es folgt eine packende Flucht, bei der die Studenten nun außerhalb der Sphärenkuppeln überleben müssen....Natürlich darf auch die Liebesgeschichte nicht fehlen, welche mich auch sehr berührt hat... da habe ich ein paar mal eine Träne verdrückt. Doch genug zum Inhalt, ich möchte nicht so viel verraten!

Schreibstil:

Ursula Poznanski hat einen fantastischen Schreibstil und zählt dadurch zu meinen Lieblingsautoren. Ich kann an keiner Stelle im Buch behaupten, dass mich Beschreibungen gelangweilt haben... sogar ein Spaziergang von Eleria hat mich fasziniert und mir Sehnsucht nach dem Frühling beschert!


Fazit:

Bitte lasst euch nicht von den Covern beirren! Diese Trilogie ist vor allem für Leser, die gern in die Richtung Utopie lesen und ich kann diese Reihe absolut empfehlen. Eine actionreiche Geschichte mit vielen Emotionen mit einer starken Hauptfigur, die für ihre Vorstellungen und Träume kämpft! Für mich ist sie ein Vorbild geworden und vielleicht für euch auch bald!

Sonntag, 14. Februar 2016

Valentinstag mit "Glacies"

Valentinstag mit "Glacies"


Anlässlich des Tages der Liebe will ich euch heute mit meiner Rezension zu dem Roman "Glacies - Gefangen im Eispalast" erfreuen. Diese Geschichte ist sowohl was für die Singles als auch für die Liebenden am heutigen Tag. 

Rezension zu "Glacier - Gefangen im Eispalast" von Sarah Stankewitz

Ein Mädchen. Ein Thron. Zwei Prinzen. 

Eine alte Fehde zwischen den Königreichen Glacies und Perion sorgte dafür, dass die Götter in den bitteren Krieg eingreifen mussten. Seither ist in Glacies der ewige Winter eingekehrt, während Perion vom Feuer verschluckt wird. Als die Königin von Glacies sterbenskrank wird, muss eine neue Regierung an die Macht: Zur Wahl stehen die beiden Zwillingssöhne Alexander und Damian. Doch fehlt ihnen noch die Königin an ihrer Seite. Stella soll sich an einen der Prinzen binden und ihr Königreich retten. Aber was passiert, wenn sie sich ausgerechnet in den Prinzen verliebt, der den Thron zutiefst verabscheut?


Cover:

Also wenn das Cover kein Traum ist, dann weiß ich auch nicht! Die Farbwahl harmoniert super mit Titel und Inhalt und verstärkt damit auch die Vorstellungskraft für die Welt, in die Sarah Stankewitz den Leser katapultiert. 

Inhalt: 

Ich liebe diese Geschichte!!! Die Geschichte um Stella und die Zwillingsprinzen Damian und Alexander ist sehr nervenaufreibend und sehr gut und vor allem schnell zu lesen. Denn ich war sehr schnell im Geschehen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die zwei Welten Glacies und Perion, die in dieser Geschichte aufeinander stoßen finde ich sehr interessant und überzeugend umgesetzt. Natürlich handelt es sich um ein Motiv, was einem schon häufig begegnet ist: Ein Mädchen aus der Unterschicht zieht das große Los, steigt in den Adel auf und wird von allen geliebt. Jedoch fand ich auch diese Version sehr schön zu lesen, da man die Entwicklung der Figuren gut miterleben konnte und es angenehm war, unterschiedliche Persönlichkeiten vor allem in Form der Zwillingsbrüder im Umgang miteinander zu sehen. Viele der Figuren musste man einfach ins Herz schließen sogar Damian! 
Inhaltliches Manko war für mich so gut wie immer das Verhältnis zwischen Damian und Juliana, was ich häufig als zu übertrieben beziehungsweise einfach als störend empfand. Stellas Geschichte ist ein sich zum Guten wendendes Schicksal, was für Balsam für die Seele des Lesers ist und das meiner Meinung nach auch der Grund dafür ist, dass die Juliana-Sache einfach nicht wirkt. Jedoch war es wirklich eine schöne Zeit,die ich mit dem Buch verbracht habe, denn es bringt einen letztendlich wirklich zum träumen und mitfiebern mit Stella, denn man fühlt jede von Stellas Gefühlsregungen mit und wird genauso schnell stinkig auf die nervenaufreibenden jungen Männern wie man sie lieben lernt.

Schreibstil: 

Der Schreibstil der Autorin ist sehr fließend und unterstützt den schnellen Lesefluss der Geschichte sehr. Die ausführlichen Beschreibungen einiger Details, die manche vielleicht als Winzigkeit beziehungsweise Unwichtigkeit empfinden, kam mir keines Wegs störend vor sondern waren für mich eine angenehme Abwechslung zum Gefühlschaos, was sich um Stella rankt. Sarah Stankewitz konnte mich in Stellas Geschichte reißen und fesseln. 

Fazit: 

Ich kann "Glacies" absolut empfehlen. Für schnelle Leser eine wunderschöne Geschichte für zwischendurch, die jedoch überzeugt und so auch nicht so schnell vergessen werden kann. Eine gefühlvolle Liebesgeschichte, die zeigt, dass lieben und geliebt werden oft alles andere als leicht ist. Doch Stella zeigt, dass es sich lohnt, für die Liebe und die eigenen Überzeugungen einzustehen genauso wie den Mut aufzubringen, sich Herausforderungen zu stellen. Das alles verpackte Sarah Stankewitz erfolgreich in ihrem Werk und ich kann es jedem nur ans Herz legen, der sich durch die Abenteuer, die Autoren uns schenken, motivieren lässt, sich seinen eigenen Herausforderungen zu stellen. Denn auch fiktive Figuren können uns durchaus ein Vorbild sein. 

Sonntag, 7. Februar 2016

Rezension zu "Die Träne des Fressers" - Nathan C. Marus

Rezension 
zu 
"Die Träne des Fressers - Die weiße Königin" 
von 
Nathan C. Marus


Die Rezension zu "Die Träne des Fressers: Weiße Königin" (Broschiert)

Cover: Natürlich muss auch auf den Blickfang eines jeden Buches besonders geachtet werden. Hierbei finde ich die Ausarbeitung des Covers gelungen und sehr passend zur Geschichte. Allerdings würde ich als Tipp mit auf den Weg geben, auf die Qulität in Form der Bildschärfe zu achten!

Inhalt: Wow! Ich muss sagen, hier halte ich eins der besten Fantasy-Bücher überhaupt in der Hand. Die Welt voller erstaunlicher Wesen, die Nathan Marus mit seinen Worten aufbaute ist sehr überzeugend. Die drei Sichtweisen bzw. Nebenhandlungsstränge, welche gegen Ende immer mehr zusammenwachsen, halten die Spannung das ganz Buch über hinweg. Die Handlung an sich ist sehr spannen, da sie für den Leser den Großteil der Lesezeit wirklich absolut nicht zu erahnen ist. Top!

Schreibstil: Hier muss ich sagen, hat der Autor mich wirklich beeindruckt. Er steckt nicht nur viel Liebe in die Ausarbeitung seiner Charaktere, sodass man diese wirklich kennen lernt, sowie in die Beschreibung der Handlungsorte, welche man sich unfassbar bildlich vorstellen kann, sondern er beeindruckt auch durch einen meiner Meinung nach sehr gehobenen und abwechslungsreichen Stil. Dieser verleiht der Geschichte ein geradezu authentisches Flair.

Fazit: Ein sehr würdiger Vertreter seines Genres, der mit fortwährender Spannung den Leser fesselt. Am Anfang konnte ich mir gar nichts inter dem Titel vorstellen doch letzten Endes muss ich auch hier sagen: top gewählt! Jedem Fantasy-Fan kann ich dieses Werl nur ans Herz legen. Die Liebe des Autors zum schreiben bemerkt man hinter jedem Wort, denn er vermag es, einen regelrecht in die Welt des Weltenbundes zu entführen und vor Ende der Geschichte auch nicht zu entlassen.
Einfach nur Top!