Samstag, 17. Juni 2017

Ein magisches Abenteuer ... Rezension zu "Blütenstern" von Susanne Ertl



Dies ist der zweite Band der vierteiligen Seelenstern-Reihe!



Eine fremde Stadt.
Ein neues Leben.
Eine unerwartete Gefahr.

Aleya findet ihre Wohnung nach einer Nachtschicht völlig leer vor. Von ihrem Freund Tom erfährt sie den Grund dafür: Nachtwanderer sind ihr auf der Spur. Tom schlägt vor, alles zurückzulassen und nach Lewara zu gehen. Die abgelegene Stadt soll Gerüchten zufolge vom dunklen Volk befreit worden sein.
Wird Aleya ihr Leben aufgeben, obwohl sie Bedenken hat? Und ist Lewara wirklich so sicher, wie überall erzählt wird?


Cover:
Mich verzaubern diese magischen Cover sehr. Es ist nicht nur so, dass sie gut zueinander passen, sondern insgesamt total schön sind. Sie wirken so magisch wie die Seelensterne der Geschichte selbst und ich denke, dass sie definitiv neugierig machen. Ich könnte definitiv nicht dran vorbeigehen oder drüber schauen, ohne mir den Klapptext genauer anzuschauen. 

Inhalt:
"Blütenstern" war für mich sehr abenteuerlich. Man konnte wieder sehr gut in die Welt der Seelensterne abtauchen und war wieder mitten drin, wenn auch mit anderen Charakteren. Man wird immer mehr in die Gesamthandlung und das Leben dieser Sterne eingeführt, sodass man ohne es zu merken, von Seite zu Seite mehr gefesselt wird. 
Das Abenteuer, was mich in diesem Band erwartete, hatte es in sich, denn ich fieberte mit sowohl in gefährlichen Situationen als auch in den emotionalen. 
Der Spannungsbogen bliebt konstant hoch, sodass ich mich die ganze Zeit über unterhalten gefühlt habe und meine Augen kaum von den Seiten abließen. 
Das Ende ist auf jeden Fall fies, weil man einfach nur weiterlesen möchte. Ich bin gespannt, was da noch kommt.

Charaktere:
Mit Aleya und Tom führte die Autorin zwei gänzlich verschiedene Charaktere zu ihren vorherigen Protagonisten in die Reihe ein. 
Die beiden sind in meinen Augen wie ein Gleichgewicht, zwei Extreme, die sich gegenseitig ausgleichen, doch durch ihre starke Liebe unwiderruflich miteinander verbunden sind. 
Ein bisschen wie Trean und Namila aus dem vorherigen Band. Ich fand es toll, dass diese beiden auch in "Blütenstern" eine erheblich Rolle spielen und somit die Rahmenhandlung gewährleisten. 
Aleya wirkte auf mich wie ein kleiner Wirbelwind. Tom dagegen handelt wohlüberlebt und trat auf wie der Fels in der Brandung. Zusammen bilden sie ein gutes Team, das mich unterhalten konnte mit seinen emotionalen Dialogen. 
Die Charaktere wurden von der Autorin authentisch dargestellt, sodass man umso mehr in das Abenteuer abtauchen konnte, das man Gedankengänge und das jeweilige Handeln auch verstehen konnte. Und trotzdem blieben Dinge offen, um die Neugierde auf die Fortsetzung anzufachen.

Schreibstil:
Die Autorin hat auch Aleyas Geschichte wunderbar in Worte gefasst. Ich weiß nicht, wie sie es macht, aber trotz der Kürze des Buches, da es sich um eine Serie handelt, habe ich das Gefühl, mit Aleya ein riesiges Abenteuer erlebt zu haben, was nicht nur 145 Seiten hatte. 
Mich fesselten die Beschreibungen des Geschehens und ich konnte es nicht aus der Hand legen. 
Auch die angenehmen Perspektivenwechsel trugen zum stetig hohen Spannungsbogen bei, da man dadurch verschiedene Seiten der Geschichte erlebt. Mir hat der Stil der Autorin hier wirklich sehr gut gefallen.

Fazit:
"Blütenstern" war in meinen Augen sogar noch besser als der Auftakt der vierteiligen Serie. Die Handlung war spannend von Anfang bis Ende, sodass ich förmlich durch das Buch raste, ohne es zu merken. Ich möchte mehr von der Welt der Seelensterne lesen, denn Susanne Ertl hat mich begeistert! Absolut empfehlenswert!

 


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